Archiv für den Monat April 2013

Deutschlands Blogger: ein Projekt (updated)


Schöne Idee!

daniel rehn – digitales & reales

Die Visualisierung der österreichischen Blogosphäre lässt mich nicht los. Ich mag derlei Projekte und die spannenden Ergebnisse, die dabei zu Stande kommen.

Aus diesem Grund haben Sabine Sikorski und ich eben die Gruppe „Deutschlands Blogger: ein Projekt“ auf Facebook ins Leben gerufen, die ähnlich unseren Nachbarn eine Grundlage an Verknüpfungen schaffen soll, eine vernetzte Blogger-Autobahn, damit Luca Hammer sie dann netterweise wieder ins Bild setzt.

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Uns ist bewusst, dass wir mit einer Facebook-Gruppe ad hoc keine 1:1-Abbildung der Blogosphäre hinbekommen werden, da nicht jeder auf die Gruppe aufmerksam werden wird, das Projekt blöd finden kann oder aber einfach Facebook meidet und somit nicht auftaucht. Aber wir erheben auch nicht den Anspruch auf Vollständigkeit oder absolute Repräsentativität. Wir wollen einfach sehen, wie gut die Blogger in Deutschland miteinander vernetzt sind, unabhängig von ihrem Steckenpferd betrachtet.

Dafür brauchen wir im Moment aber auch auf jeden Fall eure Hilfe, um der…

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Ich bigdatele das mal! Big Data wie Google nutzen


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Nehmen wir an wir könnten Herrn Big Data Fragen stellen und es funktioniere wie Google. Ich bin softdrinkhersteller, und mein Umsatz ging kontinuierlich zurück:

“Hallo Herr Biggy, sagen Sie mir mal wie die Konsumenten zu diesem Thema drauf sind.”

Ich tippe “Softdrinks” dort ein, zack und Tadaaahh! Die Ergebnisse wären hier natürlich keine Links. Heraus kommt beispielsweise eine Wortwolke-Informationstabelle nach Relevanz zugeordnet, so wie: ”Nee…Lieber smoothies”, “Kokosnusswasser schmeckt besser” oder “Premium Cola ist die beste”.

Man könnte durchaus bestimme Verhaltensmuster erkennen: Was die Konsumenten bewegt oder wohin die Tendenzen und Trends aktuell hinführen. Wenn man einen schönen Filter bei der Suche dazu einbaut, könnte man jegliche Art von Infos darausholen. Im Grunde wichtige Informationen für Unternehmen. Jeder könnte Big Data beliebig etwas fragen. Öffentlich zugänglich und frei von Besitztanspruchsstoffen. Es wäre eine Art Spielglein an der Wand aus dem Märchenland.

Das Ende der Marktforschungsinstitute…

Ich liebe das Internet!!!

Venetzt Euch!

Nachtrag: Peter Kruse zeigt den Weg…

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No way you´re crazy!


Gehirn

Ich lade Euch ein, in die Welt eines funktionierenden Systems einzutauchen. Unser Körper ist ein wahres Wunder der Natur, ein Vorbild, die Harmonie in Person. Moment mal! Person? Lass uns unseren Körper ein wenig “menschlicher” machen: Wie wäre es, wenn ein Organ den Körper übernehmen würde? Die folgende Geschichte ist frei erfunden. Ähnlichkeiten mit der heutigen Finanzwelt sind keineswegs zufällig, sondern beabsichtigt. Viel Spaß!

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Vor einiger Zeit freute sich die KGB – Karzinomische Gewebeneubildung Bewegung – über ein neues Mitglied: das Herz. Einige Jahre später erhielt das Herz aufgrund seines hervorragenden Engagements einen Ehrentitel: von Niemalssatt. Geduldig wartete es auf die Gelegenheit, die Philosophie des Ordens in die Praxis umzusetzen.

Es war endlich soweit …

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Eine Frühlingsrede des Herzens

Während des Frühlingsfestes tritt Herz von Niemalssatt vor das große Publikum und hält eine knappe, aber resonanzstarke Rede:

„Sehr geehrte Organe, Zellen, liebe Bindegewebe: Die Zeiten der Mittelmäßigkeit sind vorbei. Von nun an übernehme ich eigenmächtig den Körper und sorge dafür, dass das System erhalten bleibt. Das Wohlergehen unserer Gemeinschaft liegt tief in mir. Nur durch ein starkes großes Herz können wir gemeinsam die Stolpersteine des Körpers überwinden.“

Das Publikum jubelte. Dank der positiven Resonanz fackelte das Herz nicht lange. Es behielt 99 Prozent der vorhandenen lebenswichtigen Zutaten für sich selbst und pumpte nur 1 Prozent weiter. Das Herz wurde immer größer, fettiger, wuchtiger und verbreitete weiterhin die Annahme, dass alle nur davon profitieren können.Nur aus einem starken Herzen können starke Zellen wachsen.

Die Enteignung

Zu einem späteren Zeitpunkt erklärte das Herz alle Venen und Arterien zu seinem Besitz. Nur damit könne es für eine reibungslose Energiezufuhr sorgen. Die Organe applaudierten und stimmten begeistert zu. Zeitgleich meldete die Bulemische Group Insolvenz an. Die Korken knallten bei der KGB. Alles lief nach Plan.

Die Nachricht schlug im eigenen Haus allerdings wie eine Bombe ein. Der Aorta fiel der Kaffee aus der Hand und die Vorhöfe zuckten in sich zusammen. Der Kreislauf reagierte sofort und geriet aus dem Gleichgewicht. Nach hohem Druck folgte eine starke Hypotonie. Immer, wenn  versucht wurde, mit künstlichen Mitteln die Kontrolle über die Unterernährung zu erhalten, verstärkte sich die anämische Lage. Das Herz konnte nie genug bekommen. Der Kollaps war programmiert.

Die Lähmung der Zellen

Andere Organe und die Zellen waren gelähmt von dem berauschenden Einfluss der mittlerweile stark blockierten Signaltransduktion (1). Vernebelt realisierten sie nicht, dass sie jetzt nur einen Bruchteil der Energie bekamen, die sie früher zur Verfügung hatten. Sie vergaßen mit der Zeit  ihre Rolle im System und konnten sich nur noch auf das eigene Überleben konzentrieren. Abermillionen von ihnen kamen ums Leben. Einige erinnerten sich an die guten früheren Osmose Zeiten, in denen sie sich spontan und solidarisch austauschen konnten. Sie spürten die Auswirkung der Appetitstörung nun am eigenen Leib, aber sie waren schlicht und ergreifend verhext.

Währenddessen in den oberen Etagen der Freien Vereinigten Nervenzellen …

Hoffnungsloses Kopfschütteln. Was für ein selbstmörderischer Akt! Die Cholezystokinin im Sättigungszentrum des ventromedialen Nuclei des Hypothalamus meldet eine ernstzunehmende Appetitstörung. Ein Organ trennt sich vom System und will es übernehmen!

Aus einer blitzartigen Entscheidung der Hypothalamus werden neue synaptische Verbindungen im Gehirn erstellt und Botenstoffe umgehend in das System verteilt: 

  • Wir sind räumlich beschränkt. Dabei gibt es keinen Raum für stehts wachsende Hypertrophierten-Niemalssatt-Super-Organe.

  • Die Energie ist ebenfalls gedrosselt. Zu viel Energie ins System zu pumpen, löst nicht das Problem der Verknappung. Eine Appetitregulierung ist unumgänglich.

  • Das Herz spinnt, ist gaga. Es ist einer Mischung aus Gieriger-Unsinn und Psychopatisches-Selbstmörderisches-Kontrollgehabe verfallen. Die Zellen müssen ab sofort reagieren.

Gehirn 4.0 – Neue hoch effiziente Synapsen

Die Erstellung der neuen, hoch effizienten Synapsen haben für einen lückenlosen Informationsaustausch gesorgt. Das interne Verbindungsnetz verstärkte sich exponentiell. Von nun an wird das System durch die Zellen kontrolliert. Von Niemalssatt wird auf seine ursprüngliche Funktion zurückgesetzt. Diese beschränkt sich nun ausschließlich auf das Pumpen des Lebenselixirs. Davon ernährt sich das Herz auch selbst, aber es bekommt nur so viel davon, wie es für sein Funktionieren im System braucht. 

Vernetzt Euch!

Die Schlagzeilen des aktuellen Apotheken-Magazins – Frühlingsausgabe:

Wie kranke Organe mit Selbstheilung wieder gesund werden

Sucht: Wie Sie eine Störung in der Belohnungssystem besiegen

Finger weg! Vitamin-Brausetabletten werden vom Körper nicht effizient absorbiert

Wie blockieren Organe die Signaltransduktion?

Wie können Zellen aus der Lähmung kommen?

Mit welchen Mitteln können Sie das Gehirn unterstützen?

Achtung! So ernähren sich Organe mit Appetitstörungen

Fit und gesund: Gesundheitsratgeber für Organe

Erkennen Sie die Zeichen einer Krankheit, bevor es zu spät ist

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Offener Brief an Deutsche Bank: Bürger gestaltet die Q110 neu!


Social Banking 2.0 - Der Kunde übernimmt die Regie

Jetzt nervt der Typ schon wieder: Nachdem ich bereits an die Protagonistin der neuen Commerzbank-Werbespots, Lena Kuske, einen offenen Brief geschrieben habe, um die Kluft zwischen Anspruch und Wirklichkeit zu verdeutlichen, nun ein weiterer Brief. Dieses Mal an das noch etwas größere Geldinstitut, die Deutsche Bank.

Offener Brief an die Kunstmäzene der Deutschen Bank in den heiligen Glashallen von Mainhatten:

Liebe Kunst- und Menschenversteher,

Eure Kunstaktion für Jedermann in Berlin finde ich toll. Klasse, wenn jeder seine eigenen Bilder in einem Kunstmuseum ausstellen darf. Warum aber übertragt Ihr die Aktion nicht auf Eure so grässlich gestalteten Bankfilialen. Also dorthin, wo mich sonst nur noch die Suche nach dem nächsten Geldautomaten hinzieht.

Warum engagiert Ihr immer nur teure Profidesigner und Werbegurus, die alles in künstliches grelles Licht tauchen? Denn ich habe mich gefragt, wie eine moderne Bank im 21. Jahrhundert aussehen sollte, in der die Menschen weiter in den Mittelpunkt rücken. Manche nennen…

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Marken müssen anfangen Menschen zu leiten


Mundpropaganda und Social Media: Mythen und Wahrheit from trnd on Vimeo.

„Die Aktivitäten von Konsumenten im sozialen Austausch, offline wie online, sind in den letzten Jahren ins Zentrum des Marketinginteresses gerückt. Dabei haben sich ein paar Mythen und Vorstellungen verbreitet, die vielleicht korrigiert werden sollten.“

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