Eine stille Revolution – wie die GenY die Unternehmen verändert.


Recruiting Generation Y

Revolution by AмвeяMeℓissa
In einem Gastbeitrag für das
Human Resources Manager Magazin habe ich die von Nico Rose und mir stammenden 10 Thesen zum Einfluß der Generation Y auf Unternehmen nochmal in gekürzter Form zusammengestellt. So read on, my dear…

Nennt sie Weicheier oder Kuschelkohorte oder tut sie schlicht als Medienhype ab: Die heutige Generation der 20 bis 30 Jährigen wird die Arbeitswelt nachhaltig beeinflussen. Vorhang auf für eine Generation von Mitarbeitern, für die selbstverständlich ist, dass man individuell auf sie eingeht.

Verdenken kann man ihnen diese Einstellung nicht, wurde ihnen doch von Kindesbeinen an vermittelt, dass ihnen die Welt offen steht. Und dieses Selbstbewusstsein – oder besser, Selbstverständnis – trifft nun auf die harte Realität der Geschäftswelt. Willkommen im Club möchte man rufen, ging uns auch nicht anders. Aber es geht ihnen anders. Und zwar nicht nur durch den demografischen Wandel, der ihre Bedeutung steigen lässt, sondern auch durch ihre grundsätzlich andere…

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Ein Gedanke zu „Eine stille Revolution – wie die GenY die Unternehmen verändert.

  1. fuhriello sagt:

    Ich unterschreibe vieles, was sie anfangs beschreiben, aber ich steige aus in der zweiten Hälfte ihres Beitrages.

    Wenn die Generation Y alles will… und laut ihrem Beitrag will sie ja alles also Erfolg im Beruf und im Privatleben- tja, Dann kann ich – als Angehöriger der Boomer Generation- nur sagen: We wish you luck. Auch ihr werdet erwachsen und von diesen Maximalforderungen abrücken müssen. Warum? Alle Versuche neue Generationen von neuen Menschen heran zu züchten entweder durch die Ansprache der Jugend oder aus Kleinkindern, Kindern und Jugendlichen bessere neue Menschen zu formen, dürfen mit Blick auf die Geschichte dieser Versuche, von Hitler bis Polpot sicher als gescheitert angesehen werden. Ich bin daher sicher, dass selbst in der Generation Y es zu einer Normalverteilung von Siegern und Verlierern des Lebens – bei Beruf und im Privatleben erkennbar gekommen ist.Das Label dass dieser Generation hier verpaßt wird kann nicht verhindern, dass der Inhalt von einer Komplexität soziologischer Zusammenhänge gebildet sein wird, die durch die Theorie der Generation von Mannheim bis Bourdieu ernüchtert ein vertrautes Bild bei mir entstehen lässt. Diese 68 er Enkel, wenn ich z.B. meine Patenkinder als empirischer Anker in einem Meer von Unkenntnis heranziehe, sie erinnern mich sehr stark an die skeptische Generation von Schelsky, da kann man guter Hoffnung sein, dass da abseits allen medialen Geklingels auch noch der Wunsch artikluiert wird, dass der Chef sein Maul hält, obwohl er fachlich überlegen ist…

    Ich habe vor kurzem das Musikvideo zu diesem Song „Halt dein Maul“ angesehen, das in seiner Bildsprache an Godard ( ohne die Polizei als Gegner) erinnerte. Vielleicht versucht es diese Generation ja irgendwann mal mit öffentlichem Protest statt mit Rückzug, Wechsel des Feldes sondern übernimmt den Staffelstab von uns um mit der Arbeit an der Veränderung ihrer Beziehung und der gesellschaftlichen Strukturen auch in Parteigremien zu beginnen. Eine Mühe, das Leid, die Dürrephasen, der lange Weg über Ebenen, ein Job den auch wir, die Generation der Zaungäste der 68 er Revoluzzion, auf uns genommen haben. Von einer stillen Revolution künden Soziologen wie Inglehardt – aber wer konnte in der breiten Masse bisher wirklich etwas von dieser Veränderung erfahren? Was wir über die Welt wissen. das wissen wir nun mal durch Medien.(Luhmann) Deren Logik ignoriert aber stille langsame Revolution, die hier wie von Ihnen in der Headline beschrieben angeblich in den Büros am Werke sein soll. Ich bin seit drei Jahren freiberuflich tätig also raus aus den „Irrenhäusern“, wie sie Wehrle in seiner wöchentlichen Kolumne beschreibt. Sicher ist, , dass wir noch keinen Mangel an jungen und alten Neurotikern und Psychopathen auf Arbeit haben, dass Männer noch immer eher Arbeit als Kindererziehung zur Selbstverwirklichung brauchen und nachfragen. Sollten nun plötzlich heute dank einer Anzahl von Generation Y Angestellten die Meetings von leisen Menschen und dem Wunsch nach einer Balance von Work & Life dominiert werden? .Ich lasse mich aber gerne davon überzeugen. Sehr gerne Wissenschaftlich begründet, also auf einem empirischen Boden, Vielleicht sogar noch eher, wenn sie mit einer daraus ableitbaren oder ihre These unterstützenden Theorie versehen ist.

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