Archiv der Kategorie: Das Netz

#BigData – auch nur wieder ein Hype, der irgendwann untergeht?


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Gastbeitrag von Conny Dethloff, Diplom-Mathematiker

Ich habe in vielen meiner BI Ausführungen meiner Reise des Verstehens angedeutet, dass BI-Initiativen und -Projekte in Unternehmen nicht ansatzweise das Potential heben, was notwendig wäre und wozu sie bei einem richtigen, nämlich ganzheitlich vernetzten Ansatz, im Stande wären, um die Herausforderungen, vor den Unternehmenslenker heute stehen, anzugehen.

Nun wurde mit dem Hype um Big Data scheinbar ein Ansatz gefunden, den verborgenen Schatz aus den Daten zu heben, um daraus Informationen für die Unternehmenssteuerung zu generieren. Da aber aus meiner Sicht, das Muster, denen bislang die BI-Initiativen aufgesessen waren, nicht durchbrochen wurde, wird auch dieser Hype bald abklingen und der Begriff „Big Data“ ebenso in Misskredit fallen wie die Begriffe „SOA“ oder „Balanced Scorecard“, um hier nur zwei vergangene Hypes zu nennen.

Eines ist bei diesen Hypes augenfällig. Sie sind stets technologisch geprägt. Unsere Denkmuster werden dabei niemals hinterfragt. Das ist meines Erachtens aber unerlässlich, um einen Quantensprung in der Unternehmensführung zu vollführen. Bevor ich das aber ausführe, möchte auf den Begriff „Big Data“ eingehen.

Was ist „Big Data“?

Sehr häufig wird der Ursprung des Begriffes „Big Data“ mit dem massiven Anstieg des Datenvolumens in Verbindung gebracht. Das ist auch ein Aspekt, aber nicht der Alleinige. Es ist ebenfalls zu beobachten, dass die Daten in immer mannigfaltigerer Form vorliegen und verarbeitet werden müssen und dass diese Verarbeitung schneller als früher von statten gehen muss, um diese Daten für die Unternehmensführung wertvoll werden zu lassen.

Folgende neue Datentypen sind an dieser Stelle zu nennen.

  1. Webdaten: Clickstreamdaten, e-Commerce Protokolldaten(„Fußabdruck“), Daten aus Onlinespielen, Daten aus sozialen Netzwerken (Facebook, Twitter, Xing, …)
  2. Semistrukturierte Daten: e-Mails, EDI, XML
  3. Unstrukturierte Daten: Text aus Kunden- und Lieferantenaustausch (Beschwerden, Verträge, Bestellungen, …)
  4. Sensordaten: Temperatur, Licht, Geodaten, Druck etc.
  5. Branchenspezifische strukturierte Transaktionsdaten: Aufzeichnungen aus Telefongesprächen, Transaktionsdaten aus dem Handel

Da diese Daten nun einmal in der Interaktion zwischen Menschen entstehen, macht es natürlich auch Sinn, diese zu nutzen, um Unternehmen effektiver und effizienter gegenüber dem Markt auszurichten. Das ist genommen. Allerdings wird in „Big Data“ zu viel hinein gelegt. Dazu jetzt einige Bemerkungen.

Was wird mit „Big Data“ verbunden?

Einer der anscheinend größten Feinde der Führungskräfte und Manager in Unternehmen ist die Unsicherheit und Ungewissheit, die die Zukunft in sich birgt. Entscheidungen, die gefällt werden müssen, erweisen sich erst in der Zukunft als richtig oder falsch. Zum Zeitpunkt des Entscheidens ist die Bewertung ungewiss und unsicher. Eine vorhersagbare Zukunft wäre an dieser Stelle der Ausweg. Und genau an dieser Stelle kommt „Big Data“ ins Spiel. Mit „Big Data“ soll das Ende des Zufalls eingeläutet werden. Die Zukunft soll vorhersagbar werden, damit sich die Manager und Führungskräfte sicher in ihren Entscheidungen fühlen. Quellen zu diesen Thesen findet man zu Hauf im Netz.

Ich möchte an dieser Stelle das Buch Das Ende des Zufalls: Wie Big Data uns und unser Leben vorhersagbar macht von Rudi Klausnitzer anführen. Der Autor hat auch eine Homepage zu seinem Buch eröffnet: http://www.dasendedeszufalls.at

Dass diese Sichtweise über die Potentiale von Big Data ein Trugschluss ist möchte ich jetzt darlegen.

Ist Big Data nur ein Hype der vergeht?

Gehen wir mal den Weg und glauben an diese Big Data Illusion. Woran müssten wir dann auch glauben? Die Zukunft ist vorhersagbar, wie oben bereits kurz angedeutet. Denn nur dann könnten wir Optionsräume vollumfänglich in Algorithmen abbilden. Nur Entscheidungen, die wir irrtümlich als solche bezeichnen, die wir zum Zeitpunkt der Entscheidung also in richtig und falsch kategorisieren können, können wir in Algorithmen abbilden. Ein Beispiel wäre die Aufgabe „1+1“. Diese muss nicht mehr entschieden werden. Sie ist bereits entschieden. Für diese können wir Wissen aufbauen, welches in IT übersetzt werden kann, was ja auch bereits sehr oft erfolgreich praktiziert wurde. Nur hier bewegen wir uns stets im Raum der Kompliziertheit und verlassen diesen nicht. Wir haben es mit toten Systemen zu tun. Damit wird die Wirtschaft entmenschlicht und trivialisiert. Wirtschaft ist aber komplex und nicht tot, da sie ja von, für und Menschen gemacht ist. Hier hilft Wissen nicht weiter. Hier ist Erfahrung, Können und Talent entscheidend.

Ein Muster im Thema rund um Entscheidungen ist immer wieder zu erkennen: das Abgeben von Verantwortung. Wie oben angedeutet, sind solche Situationen, in denen Verantwortung abgegeben werden kann, keine Entscheidungssituationen. Nehmen wir wieder das Beispiel der Rechenaufgabe „1+1“. Für das Ergebnis „2“ muss ich keine Verantwortung übernehmen. Auf Basis der uns geläufigen Mathematik und den Axiomen ist die Aufgabe bereits entschieden und muss von mir nicht mehr entschieden werden. Ich folge den Axiomen und gebe die Verantwortung ab. Für das Befolgen der Axiome und das damit einhergehende richtige Nennen der Lösung benötige ich Wissen. Dieses Wissen ist beispielsweise in Rechenmaschinen technologisiert worden.

Bei Big Data wollen wir aber mehr. Hier geht es um noch nicht vorher im Konsens vereinbarte Situationen, die entschieden werden sollen. Diese reichen in die Zukunft. Hier kann man kein Wissen in Technologie übertragen, denn wir haben kein Wissen über die Zukunft. Hier helfen Erfahrungen weiter, die in ähnlichen, niemals gleichen (da es diese nicht gibt) Situationen der Vergangenheit gemacht wurden, weiter. Diese Erfahrungen spiegeln aber keine 100%-ige Sicherheit über die Zukunft wieder, was damit die in ihnen umgesetzten Algorithmen ebenfalls nicht tun. Hier muss Verantwortung übernommen werden, von den Schaffern als auch von den Nutzern, und damit den Entscheidern,  der Algorithmen.

Big Data kann den Menschen und seine Entscheidung niemals voll ersetzen. Versuchen Manager und Führungskräfte in Unternehmen dies zu tun, deklarieren sie ihr Unternehmen bereits als tot, da nur im Raum der Kompliziertheit Algorithmen einen Optionsraum vollumfänglich ausfüllen können. Die Umwelt des Unternehmens wird trivialisiert.

Das soll nicht bedeuten, Big Data gar nicht einzusetzen. Hier gilt wieder das Motto „sowohl als auch“ anstatt „entweder oder“. Big Data hilft, mehr Information aus den Daten zu generieren und damit eine bessere Basis für Entscheidungen in Unternehmen zu schaffen. Entscheiden muss am Ende aber immer noch der Mensch.

Und um abschließend die Frage zu beantworten. Ja, ich wette darauf, dass Big Data nur ein Hype ist, der irgendwann untergeht. Da Unternehmenslenker den Irrglauben nicht auflösen wollen, dass Unsicherheit und Ungewissheit in Entscheidungssituationen grundsätzlich vollends aufgelöst werden kann, wird dieser Fehler in Big Data gesucht. Damit wird dann Big Data als Heilsbringer zu Grabe getragen und einem neuen hinterher gehechelt.

Folgende weitere Quellen möchte ich Ihnen zu diesem Thema anreichen, die meine Gedanken und Ideen aus einem anderen Blickwinkel beleuchten.

  • Andreas Zeuch, ein Wegbegleiter auf meiner Reise des Verstehens, bezeichnet in einem seiner Posts Big Data als Big Illusion.
  • Eine hochgradig interessante Diskussion liefern sich John Gray, Nassim Nicholas Taleb, R. Dobelli und Tomáš Sedláček. Sie thematisieren Ideen und Gedanken zu ökonomischen, politischen und religiösen Utopien. Das Gespräch ist gespickt von absolut faszinierenden Sichtweisen. Hier nur eine, die zum Thema Big Data und Vorhersagbarkeit der Zukunft passt: „Meine Utopie besteht darin, dass es eine Vielzahl wirtschaftlicher Systeme gibt, in denen Leute dazu fähig sind, maximal aus ihren Fehlern zu lernen. Voraussetzung hierfür ist, dass Leute für ihre Entscheide haften und für ihre Fehler bezahlen.“

Begriffe Im Zuge der Zeit: Demnächst werden Zombie-Bezeichnungen wieder belebt ganz Im Zuge der Zeit…

Über den Autor:

conny-privat-2Conny Dethloff Diplom-Mathematiker und in der Wirtschaft tätig seit 1999. Berater und Manager mit Fokussierung auf die Themenbereiche Information Management und Change Management. Autor der beiden Bücher The Race – Change Management mit dem ChangeModeler und Von einem der auszog die Wirtschaft zu verstehen: Auszüge aus dem Logbuch der Reise sowie seines Logbuchs der Reise des Verstehens.

 

 

 

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Was Ärzte heute können, können nicht nur Ärzte…Und der Spotydoktor


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Wie bitte?

Liebe Ärzte, natürlich möchte ich provozieren, es ist aber gut gemeint. Dieses Thema wird aktuell überall debattiert. Werden Maschinen unsere Aufgaben übernehmen? Ich habe eine gute Nachricht. Ja, sie tun es bereits. Und wenn Maschinen unsere Tätigkeiten übernehmen, ist es höchste Zeit, neue Aufgaben zu suchen und die Maschinen zu unseren Gunsten zu nutzen.

Muss ich unbedingt zum Arzt gehen? Kinder bitte nicht nachmachen.

Ich spiele mit den Kindern und bekomme eine Prellung am Mittelfinger. Später ist der Finger nicht nur doppelt so groß wie sonst, er wird auch noch blau. Ich befrage GOOGLE – nicht einen Arzt –  für die beste Behandlung in diesem Fall. Schaue mir 3-5 Seiten über die Behandlung von Prellungen an und behandle mich selbst. Drei Tage später war mein Finger wieder in Ordnung. Nach einer Woche mit intensivem Onlinetraining könnte man “Spezialist” in Sachen Prellungen werden. Es ist Wahnsinn, wie viele Informationen man online findet. Es ist faszinierend.

Laufband-Gesundheitssystem

Was wäre passiert, wenn ich mich trotzdem entschieden hätte, einen Arzt aufzusuchen? Was hätte mir der Arzt in 20 Minuten sagen können? Der Arzt schaut sich den Finger an und fragt nach den Symptomen, um eine Behandlung vorzuschlagen. Kann man selber im Internet nachschauen. Gegebenfalls muss der Arzt mich zum Röntgen schicken, der Finger könnte ja gebrochen sein. Gunter Dueck spricht in einem Video sogar über einen Röntgenapparat, der die Diagnose gleich mitliefert.  Also, übernehmen die Maschinen die Arbeit des Arztes? Stop! Ok, ihr werdet sagen: Niemals! Maschinen werden nie die Deutungsfähigkeit eines Arztes ersetzen! Ich stimme zu. Die Information, die man bei einem Arztbesuch bekommt, geht in diesem Fall nicht tiefer als Google. Ist diese These sehr gewagt? Ja, vielleicht. Nur der Arzt findet heraus, ob der Finger gebrochen sein könnte und geröngt werden sollte. Google nicht. Stimmt!

Ich habe allerdings sehr oft Situationen erlebt, in denen ich zum Arzt gegangen bin und er alles verharmlost und mich nach Hause zurückschickt hat. Manchmal fühlt man sich dann wie ein Kind behandelt. Nach dem Motto: “Der nächste Patient wartet schon eine halbe Stunde.” Daran sind die Ärzte sozusagen nicht “schuld”. Ärzte haben sicher Gigabyte an Erfahrung und Wissen. Dieses Laufband-Gesundheitssystem lässt jedoch nicht wirklich zu, dass dieser Wissenschatz bei den Patienten ankommt.

Der Spotydoktor- vernetzter, persönlicher, näher

Ich denke, daran muss sich etwas ändern. Die Ärzte sollten sich dringend zusammentun und umdenken. Ärzte verlieren mit der Zeit ihre Informationshoheit und damit ihren Berufswert. Zumindest hat mein Hausarzt bei meiner Prellung keinen Cent verdient. Wie wäre es beispielsweise mit einer personalisierten Service-App, mit der ein Patient nonstop und in Echtzeit einen Arzt – NICHT GOOGLE – befragen könnte? Finger fotografieren, Symptome beschreiben und – Zack – an den Arzt geschickt. 10 Minuten später bekäme ich den Behandlungsvorschlag, und könnte, wenn nötig, weiter mit meinem Arzt reden. Das sollte einen persönlichen Besuch nicht ersetzen, der natürlich auch wichtig sein kann. Aber nur dann, wenn es wirklich notwendig ist.

Wenn man das weiterdenkt, etwa bei Diabetikern oder Herzkranken, die durch ein Echtzeitmonitoring begleitet werden könnten, bekommt das Ganze neuen Glanz. Die technologischen Voraussetzungen sind da. Damit könnten Arzte nicht nur Kosten und Zeit sparen, sondern auch Geld verdienen. Eine App für 9,00 Euro monatlich könnte ein Hit werden: der Spotydoktor 🙂 Das entlastet übrigens unser Gesundheitssystem.  Überdies ließen sich damit Big Data gewinnen für die weitere Forschung und Gesundheitsentwicklung.

Was Frisöre können, können nur Frisöre …

Was einige Ärzte heute für uns bei einem persönlichen Besuchstermin tun können, können nicht nur Ärzte. Man muss heute nicht mehr für jede Kleinigkeite zum Arzt rennen, sondern kann sich selbst behelfen, zum Beispiel über das Internet. Da müssen dringend Ärzte rein.

Auch bei den Friseuren gilt: Haare färben kann man heute selbst, aber für eine Dauerwelle oder einen schicken Haarschnitt geht man eben zum Friseur. Wie Ralf Zöbisch in seinem Artikel in einen anderen Kontext  feststellt: Was Frisöre können, können nur Frisöre …

Venetzt Euch!

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Kaufen lassen statt verkaufen – Vertrieb in Zeiten von Social Media


Kaufen lassen

Gastbeitrag von Harald Henn von marketing resultant GmbH

Kein Unternehmen kommt ohne einen systematischen und wirkungsvollen Vertrieb aus. Das Anpreisen der eigenen Produkte und Dienstleistungen über Anzeigen, Radio- , TV-Spots, Mailings; das gezielte Ansprechen von Interessenten um sie von den Vorzügen der eigenen Produkte zu überzeugen und sie zum Kauf zu motivieren gehört ganz selbstverständlich zu unserer jetzigen Wirtschaftskultur. Was nicht heisst, dass die Bemühungen der Vertriebler immer auf breite Gegenliebe stossen. Eher das Gegenteil ist der Fall. Das monotone und gebetsmühlenartige Wiederholen von Verkaufsbotschaften stösst zunehmend auf Abwehrreaktionen; die Wirkung der Werbung lässt generell nach und vor das agressive und unerlaubte Eindringen der Verkäufer mittels Call Center hat der Gesetzgeber mittlerweile einen Riegel geschoben.

Nun haben einige Unternehmen eine vermeintlich neue und erfolgversprechende Spielweise für wirksame Verkaufskampagnen entdeckt. Social Media Plattformen. Da tummeln sich massenweise Interessenten auf facebook, XING, linkedin und geben ganz freiwillig persönliche Daten, Affinitäten zu bestimmten Produkten frei, die das Herz der Vertriebs- und Marketingleiter höher schlagen lassen. Mit einer passenden Software, die erfolgversprechende Interessenten herausfiltern, lassen sich dann ganz wirksame Kampagnen gestalten. Überhaupt ist Social Media in den Augen vieler Unternehmen nichts weiter als ein zusätzlicher Vertriebskanal. Der twitter oder facebook account transportiert die gleichen Werbe- und Verkaufsbotschaften wie die anderen Medien. Monolog statt Dialog.

Nun ist die Erwartungshaltung der Menschen, die sich einer community anschliessen, auf facebook Nachrichten austauschen, sich mit Freunden unterhalten eine gänzlich andere als beim Lesen einer Zeitung oder vor dem Fernseher. Social Media Plattformen sind von ihrem Verständnis auf Kommunikation der Beteiligten untereinander ausgerichtet; nicht auf Verkaufsmonologe von Unternehmen. Die Abwehrhaltung gegenüber Verkaufskampagnen ist daher umso höher. Was also tun liebe Vertriebsleiter? Dass es auch anders geht soll an zwei Beispielen dargestellt werden.

„Das uralte Dogma die Vertriebs- und Marketing-Prozesse kontrollieren zu wollen, funktioniert im Zeitalter von Social Media ohnehin nicht mehr.“

Da ist zunächst das Unternehmen nakedwines www.nakedwines.com , ein Online Versand für Wein. Nakedwines bietet eine Internet Plattform, die einem Marktplatz vergleichbar ist. Die Winzer werden mit Ihren Produkten vorgestellt und stehen nicht wir sonst üblich anonym im Hintergrund. Und dasselbe gilt für die Kunden. Kunden können auf der Plattform von nakedwines Gruppen gründen – Neueinsteiger, Rotweinliebhaber, Australische Weinfreunde,… – und sich austauschen. Welcher Wein wird empfohlen, welcher Wein passt zu welchem Essen, wie wird das Preisleistungsverhältnis beurteilt, usw. Der eigentliche Kaufprozess, also das Informieren über ein Produkt, die Beurteilung, die Bewertung von anderen Kunden, geschieht direkt unter den Augen des Betreibers auf seiner Plattform. Statt seine Weine permanent anpreisen zu müssen übernehmen die Kunden das Verkaufen. Kaufen lassen – statt verkaufen könnte man das Prinzip umschreiben. Nebenbei können die Kunden dann auch noch direkt über twitter kommunizieren welche Weine sie aus dem Sortiment kaufen oder beurteilen. Auf diese Weise übernehmen sie ganz klassische Marketing-Aufgaben eines Unternehmens. Für einige Unternehmen ist ein solches Konzept der blanke Horror. Man hat ja nicht unter Kontrolle, was Kunden sagen, wie ein Winzer, ein Wein beurteilt wird. Was, wenn ein Produkt schlecht beurteilt wird? Das uralte Dogma die Vertriebs- und Marketing-Prozesse kontrollieren zu wollen, funktioniert im Zeitalter von Social Media ohnehin nicht mehr. Wenn Kunden einen Winzer negativ beurteilen wollen, dann können sie dies auch auf anderen Plattformen tun. Nichts was nakedwines dagegen unternehmen könnte. Aber wozu auch? Viel besser, der Dialog, auch wenn er einmal kritisch werden sollte, findet auf der eigenen Seite statt. So lernt nakedwines welche Produkte von Kunden bevorzugt werden und welche nicht. Ein besseres Prinzip der Sortimentsoptimierung kann man sich kaum vorstellen. Und es gibt auch kaum bessere Verkäufer als Kunden. Die Glaubwürdigkeit eines Kunden könnte niemals von nakedwines in gleichem Umfang erreicht werden. Das Finden und Ansprechen von neuen Interessenten, der eigentliche Auswahlprozess des Weines, das Beurteilen, Weiterempfehlen findet auf einen sanfte Art und Weise statt. Kein Kunde fühlt sich gegängelt und genervt von Werbebotschaften. Und nebenbei spart nakedwines noch eine Menge Geld im Marketing. Schliesslich verkaufen ja die Kunden und gewinnen neue Interessenten. Und das freiwillig und gerne.

„Social Media bietet enorme Chancen für den modernen Verkauf; Das Finden neuer Kunden, das richtige Produktangebot zu schnüren; all dies wird möglich wenn man den Kunden mitspielen lässt…“

Das zweite Beispiel stylefruits http://www.stylefruits.de/ funktioniert nach dem exakt gleichen Prinzip. Wer ist der beste Verkäufer für Damenmode? Die Freundin oder Bekannte. Deren Urteil vertraut man mehr als dem Verkäufer in der Boutique. Und mit Hilfe von Social Media sehr einfach umzusetzen. Man bietet Frauen die Möglichkeit ensembles zusammenzustellen ( Rock, Bluse, Gürtel, Handtasche,..) und diese dann auf der Plattform zu präsentieren. Daumen hoch oder runter; die Bewertungen und Anmerkungen anderer Frauen helfen eine Kaufentscheidung zu treffen. Auch hier verkauft letztendlich der Kunde. Mit einem direkten link auf den Onlineshop kann dann das passende bestellt werden. So einfach geht das.

Social Media bietet enorme Chancen für den modernen Verkauf; Das Finden neuer Kunden, das richtige Produktangebot zu schnüren; all dies wird möglich wenn man den Kunden mitspielen lässt und sich vom alten Dogma verabschiedet alles kontrollieren zu wollen oder zu müssen.

Über den Autor:

114573_05 (2A)Harald Henn, Geschäftsführer Marketing Resultant GmbH, Mainz  optimiert Geschäftsprozesse in Vertrieb, Service, Marketing mit Lean Management Methoden und bietet Best Practice Beratung für Kundenservice und CRM Projekte. http://www.marketing-resultant.de

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Corporate Blogs – Kommentare erwünscht!


Corporate Blogs – Kommentare erwünscht!

Die soziale Webseite und Unternehmens-Blogs

Corporate Blogs oder die soziale Webseite. Zwei Themen die noch immer für Diskussionen sorgen, wenn man heutzutage über Social Media im Unternehmenskontext redet. Die Unternehmens-Website anzupassen ist ein Aspekt dabei. Welche Kanäle baue ich aber wie mit ein, wie verbinde ich welche Kanäle miteinander? Wäre ein Blog etwas für mich und mein Unternehmen? Habe ich eine Kommentarfunktion auf meiner Webseite? Alles Fragen bei denen die Antworten von Unternehmen zu Unternehmen individuell anders ausfallen können. Zumindest würde es mich wundern, wenn sie dies nicht tun. Aber gibt es eine Antwort auf all diese Fragen. Ja! Aber keine die auf alle Unternehmen gleichermaßen zutrifft. Den Punkt der auseinander gerissenen Kommunikation, über die verschiedenen Kanäle hinweg, hat mich seit dem Artikel von Johnny Haeusler sehr nachdenklich gemacht.

Grundfunktionen- und Bedürfnisse des Social Web

Ich bin schon lange ein großer Fan und Befürworter einer sozial erweiterten Webseite. Sprich, die Kanäle auf denen ich als Unternehmen unterwegs bin sollten sich auch auf meiner Webseite wieder finden. Egal ob privat oder im beruflichen Umfeld. Auf meiner eigenen Webseite habe ich alle Möglichkeiten und Fäden in der Hand. Ich bin mein eigener Herr. Ich bin nicht wie bei Facebook, Twitter & Co von anderen Anbietern abhängig. Genau aus diesem Grund habe ich mich vor einiger Zeit dazu entschlossen, genau diese Seite – schulzekopp.de – zum Mittelpunkt meiner Aktivitäten im Social Web zu machen. Ich möchte dadurch all meinen Gedanken und Posts einen “Heimathafen” geben. Nichts desto trotz sind alle anderen Plattformen auf dieser Seite eingebunden. Egal obFacebookTwitter oder Google+.

In den letzten Tagen haben mich allerdings einige Artikel zum Thema Corporate Blogging zum nachdenken gebracht. Zum Beispiel der von Viktor Dite mit dem Titel Luxusgut Social Media und Corporate Blogging. Es zeigt einige der Wege auf, durch Corporate Blogging die Social Media Aktivitäten des Unternehmens mehr in den Mittelpunkt zu stellen. Blogs bieten hier eine gute, schnelle und nachhaltige Lösung.

Der Dialog – Back to the blogs

Ein Artikel hat mich aber am meisten zum Überlegen gebracht. Und zwar der von  mit dem schönen und treffenden Titel Kommt zurück in die Blogs! aus dem Tagesspiegel. Warum aber hat gerade dieser Artikel mich am meisten angesprochen? Weil er einen Aspekt anspricht, an den ich bis dato noch nicht gedacht habe und welcher an Bedeutung gewinnt, je länger ich drüber nachdenke.

Inhalte und Diskussionen verschwinden im Netz immer stärker hinter den Mauern sozialer Netzwerke. Die Folge: Das wirklich öffentliche Internet verarmt, und wir werden abhängig von Großunternehmen.

Und das ist in der Tat so. Welchen Zweck verfolge ich mit meiner Webseite? Baue ich eine Kommentarfunktion ein? Wenn ja, soll diese auch über die Plattformen hinweg erfolgen?Biete ich auf meiner Webseite/Blog auch all meine social Networks an?

In erster Linie sollte es um den offenen und transparenten Dialog gehen, zudem in jedem Fall auch die Möglichkeit gehört kommentieren zu können. Aber wo ist dieser Dialog langfristig richtig aufgehoben? Ist es der richtige Weg, die Diskussion in die sozialen Netzwerke zu verlagern?

Zwei Herzen schlagen in meiner Brust

Ein schwieriges Thema wir ich finde, aber ebenso eine durchaus berechtigte Frage. Und ich gebe zu, auch in diesem Fall schlagen zwei Herzen in meiner Brust. Ich bin auf der einen Seite ein Freund, Fan und Befürworter der sozialen Netzwerke. Auf der anderen Seite finde ich aber auch, dass die Diskussion zu einem Blogpost in erster Linie auf der Seite stattfinden sollte, wo sich der Artikel befindet. Warum schreibe ich denn einen solchen Post? Ich möchte anderen meine Meinung mitteilen und im Idealfall darüber mit anderen ins Gespräch kommen. Eine Diskussion führen. Das ist ehrlich gesagt nicht in allen Fällen machbar. Egal ob aus technischen Gründen oder aus unternehmerischen Gründen. Aber genau hier wäre der ideale Platz um eine Diskussion, im Kontext des Artikels, zu führen. Dieser Kontext geht heutzutage immer mehr verloren.

Auf der anderen Seite stellt man aber fest, dass der echte Dialog zum Artikel zum überwiegenden Teil in sozialen Netzwerken stattfindet. Wird ein Artikel bei Facebook oder Google+ gepostet, erfolgt die Diskussion ebenfalls auf diesen Plattformen. Was ja generell nicht schlecht oder falsch ist. Bitte nicht falsch verstehen. Aber damit werden Artikel und Dialog auseinander gerissen, was bei weitem nicht ideal ist. Zumal die entstehende Diskussion nicht mehr allen Nutzern zugänglich ist, sondern nur denjenigen die in den jeweiligen Netzen unterwegs sind. Im Artikel bringt dies der folgende Satz sehr schön zum Ausdruck.

Das Web sammelt Wissen und dokumentiert Menschheitskultur. Es ist für jeden zugänglich, der einen Internetanschluss hat. Wenn dieses Wissen und diese Dokumentation jedoch immer mehr hinter verschlossenen Türen stattfindet, in Räumen, die von wenigen kontrolliert werden, die nur diejenigen eintreten lassen, die zunächst ihre Daten hinterlassen und ihre Rechte abgeben, dann wird das Web verkümmern. Es wird zu einem obskuren Nerd-Spielplatz werden oder ganz sterben.

Wie seht ihr das Thema? Dialog lieber auf der eigenen Seite/Blog oder auch gerne auf den Social Networking Plattformen?

Und natürlich sind Kommentare auf allen Kanälen herzlich willkommen :-)

Beitrag aus:  Schulzekopp.de Enterprise 2.0 und Social Media

Über den Autor

Mein Name ist Andreas Schulze-Kopp und ich bin 40 Jahre jung. Aktuell bin Ich bei der intosite GmbH in Hamburg als Enterprise 2.0 Consultant tätig.

Zuvor war ich als Webmanager bei der IBM Deutschland für die Webseiten des Bereiches Mittelstand der IBM Deutschland verantwortlich. Außerdem war ich, sowohl intern als auch extern, als Subject Matter Expert im Bereich Social Media tätig. In Bezug auf SEO war ich technischer Focalpoint der Google Adwords Aktivitäten der IBM Deutschland.Meine persönliche Webseite, auf welcher Sie sich gerade befinden, betreibe ich u.a. aus folgenden Gründen:

  1. Ich möchte über Themen berichten welche mir am Herzen liegen. Gerne tausche ich mich auch mit Ihnen als Leser darüber aus.
  2. Außerdem möchte ich diesen Blog als festen Mittelpunkt meiner Social Media Aktivitäten etablieren.

Ich würde mich sehr freuen, Sie in einem meiner Netzwerke aufnehmen zu dürfen:

Weitere Netzwerke habe ich auf meiner about.me Profilseite für Sie zusammengestellt.

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Blogger-Krise? Lieber Robinson-Club statt Netz-Offenheit?


Entweder Oder

Von Gunnar Sohn

Bonn, 11. Januar 2013 – Von Social Web-Altstars gibt es Aufrufe, sich aus den sozialen Netzwerken zu befreien und wieder ins “offene Netz” zu kommen. Mit eigenen Websites und Blogs. Für Freitag-Autor Wolgang Michal ein Indikator für “dünne Luft” in der Blogosphäre. An seinem Beitrag stört mich ein wenig die Entweder-Oder-Position.

Ein Blog sei charakterisiert durch persönliche Färbung, Offenheit, Mut und die Bereitschaft zum Konflikt. Aber nur acht Prozent der Internet-Nutzer würden laut einer ARD-ZDF-Studie bloggen. Aber fast jeder Zweite sei in sozialen Netzwerken unterwegs.

“Soziale Netzwerke wie Facebook und Google+ machen es ihren Nutzern leicht und bieten im Vergleich zu Blogs enorme Vorteile. Etwa eine größere Effizienz. Der Facebook- oder Google-Kunde kann unerwünschte Personen ausgrenzen und sein Publikum ohne Zeit- und Streuverluste erreichen. In dieser ‘Filterblase’ schreibt es sich angenehmer und bequemer als in einem öffentlich zugänglichen Blog, bei dem man doch stets etwas das Gefühl hat, des Nachts in einem erleuchteten Schaufenster zu sitzen”, so Michal.

In sozialen Netzwerken exponiere man sich nicht so schutzlos wie in einem Blog. Man verbringe seine Zeit in einem umzäunten Gehege, in einer Art „Club Robinson“ des Internets: Alles sei beherrschbar. Man brauche sich keiner offenen Debatte zu stellen, ja, man muss sich nicht einmal sonderlich anstrengen.

“Auf Facebook oder Google+ ist es auch nicht nötig, eine eigene Form oder einen eigenen Stil zu finden, denn alles ist vorgegeben. Die Einstiegs-Hürden und Anforderungen sind niedrig. Das kommt den Couch-Potatoes des Internets in ihrem Neobiedermeier entgegen. Ein Blog gleicht eher einer zugigen Haltestelle als einer Wohlfühlnische”, so Michal.

Zudem störe das elitäre Gehabe gegenüber Anfängern, die Vernachlässigung der gegenseitigen Unterstützung und die unzulängliche Moderation in den Kommentarspalten.

Ich halte das für absoluten Blödsinn. Es ist wohl nicht mehr so einfach wie noch zu den Pionierzeiten des Bloggens, genügend Aufmerksamkeit zu bekommen. Dazu haben sicherlich auch die Angebote von Facebook und Co. beigetragen. Aber Aufmerksamkeit musste man sich schon immer hart erarbeiten. Selbst die Stars der Blogger-Szene haben einige Jahre gebraucht, um im Netz wahrgenommen zu werden. Daran hat sich auch heute nichts geändert. Man kann sich auf seinen Lorbeeren nicht ausruhen und das ist auch gut so. Die Resonanz auf Blogpostings ist ein untrüglicher Lackmustest für den Grad der Interessantheit. Jedes Blogposting läuft unterschiedlich. Mal treffe ich den Nerv, mal schieße ich gnadenlos am Ziel vorbei. Mal bin ich gut in Form oder eben nicht. Mal habe ich einen tollen Geistesblitz, recherchiere eine wichtige Sache, schildere persönliche Erlebnisse, schlage Themen für Interviews vor oder berichte von Konferenzen, die von der Netzöffentlichkeit mit Begeisterung aufgenommen werden. Dann gibt es wieder Tage, wo man sich ins Knie schießt und mit seinen Verlautbarungen im Nirwana endet. So ist das Leben. Es ist sehr lehrreich.

Und es soll auch Menschen geben, die überhaupt keinen Bock aufs Schreiben haben, die vielleicht sogar unter Schreibhemmungen leiden oder sich schwertun, ohne Netz und doppelten Boden zu agieren. Das gilt natürlich auch für andere Darstellungsformen in Blogs – etwa Fotografien, Videos oder Audios.

Aber warum sind denn die sozialen Netzwerke abgeschottete Inseln der Glückseligen und Oasen des Neobiedermeiers? Auch auf Facebook und Google+ gibt es Kontroversen, Polemiken und harte Kritik. Ich kann mich vielleicht schneller davon lösen und Bekannte entfreunden, um es mir dann wieder in der Kuschelecke gemütlich zu machen. Aber spielt das in den Gedanken der Social Web-Nutzer wirklich eine Rolle. Auch hier geht es um Aufmerksamkeit, Vernetzung, Anregungen und Lust auf tolle Beiträge von anderen Menschen. Halt in anderer Form. Für mich gibt es kein Entweder-Oder. Beides ist wichtig.

Einen anderen Punkt halte ich da schon eher für diskutabel, deshalb bleibt meine Blogger-Existenz auch in Zukunft wichtig. Das rüde Geschäftsgebaren der Social Web-Riesen.

Michael Spehr hat es in einem FAZ-Kommentar sehr gut beschrieben. 2013 steht unter der Maxime der Abschottung durch geschlossene Ökosysteme.

“Google, Microsoft, Apple, Amazon, Twitter und Facebook fühlen sich stark genug, neue Mauern zu errichten. Man will Verbindungslinien von einem Dienst zum anderen kappen. Alles nur noch aus einer Hand. Ein Tweet darf Twitter nicht verlassen. Android-Software für das Kindle wird von Amazon handverlesen. Google-Nutzer dürfen ihre Daten nicht mehr mit einem Microsoft-Smartphone und Exchange Active Sync austauschen. Die Beispiele sind Legion. Druck und Zwang bestimmen die Agenda 2013, vor allem bei Google.”

Soll man auf Googlemail oder das von Windows Phone betriebene Lumia 920 verzichten?

“Während die Apps bunt schillern wie, werden Möglichkeiten und Chancen fortwährend reduziert”, kritisiert Spehr.

Deshalb volle Zustimmung für die Analyse von Sascha Lobo, die als Jahresausblick in Spiegel Online erschien:

“Die Erhaltung eines einigermaßen neutralen Netzes ist die wichtigste digitalpolitische Aufgabe für 2013. Das Dilemma besteht darin, dass für den kontinuierlichen Netzausbau sehr viel mehr Geld benötigt werden wird, als sich mit dem Zugangsverkauf erlösen ließe. Zur größten Bedrohung für die Netzneutralität könnten in den kommenden Jahren nicht die Telekommunikationsunternehmen werden – sondern deren Kunden. Und zwar genau dann, wenn sie in Massen entscheiden, dass ein kostenloses Paket aus Facebook, YouTube, Chat und ein paar Dreingaben ausreicht. Und man den umfassenden Netzzugang eigentlich nicht so dringend braucht. Der Feind eines netzneutralen Internets ist die Bequemlichkeit wenig versierter Nutzer.”

Es liegt aber weniger an der Bequemlichkeit, sondern am nicht vorhandenen Wissen.

Man sollte daher seine Sensoren in Stellung bringen und die Gefahren für die Freiheit im Netz stärker thematisieren. Eine schöne Aufgabe für Blogger :-)

Das Thema der Abschottung der Netz-Giganten steht auch auf der Agenda der zweiten Session des Blogger Camps am Mittwoch, den 30. Januar von 19,30 bis 20,00 Uhr.

Wer mitmachen möchte bei der Live-Diskussion, ist herzlich eingeladen.

Artikel aus  – Ich sag mal – http://ichsagmal.com/2013/01/11/blogger-krise-lieber-robinson-club-statt-netz-offenheit/

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