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Corporate Blogs – Kommentare erwünscht!


Corporate Blogs – Kommentare erwünscht!

Die soziale Webseite und Unternehmens-Blogs

Corporate Blogs oder die soziale Webseite. Zwei Themen die noch immer für Diskussionen sorgen, wenn man heutzutage über Social Media im Unternehmenskontext redet. Die Unternehmens-Website anzupassen ist ein Aspekt dabei. Welche Kanäle baue ich aber wie mit ein, wie verbinde ich welche Kanäle miteinander? Wäre ein Blog etwas für mich und mein Unternehmen? Habe ich eine Kommentarfunktion auf meiner Webseite? Alles Fragen bei denen die Antworten von Unternehmen zu Unternehmen individuell anders ausfallen können. Zumindest würde es mich wundern, wenn sie dies nicht tun. Aber gibt es eine Antwort auf all diese Fragen. Ja! Aber keine die auf alle Unternehmen gleichermaßen zutrifft. Den Punkt der auseinander gerissenen Kommunikation, über die verschiedenen Kanäle hinweg, hat mich seit dem Artikel von Johnny Haeusler sehr nachdenklich gemacht.

Grundfunktionen- und Bedürfnisse des Social Web

Ich bin schon lange ein großer Fan und Befürworter einer sozial erweiterten Webseite. Sprich, die Kanäle auf denen ich als Unternehmen unterwegs bin sollten sich auch auf meiner Webseite wieder finden. Egal ob privat oder im beruflichen Umfeld. Auf meiner eigenen Webseite habe ich alle Möglichkeiten und Fäden in der Hand. Ich bin mein eigener Herr. Ich bin nicht wie bei Facebook, Twitter & Co von anderen Anbietern abhängig. Genau aus diesem Grund habe ich mich vor einiger Zeit dazu entschlossen, genau diese Seite – schulzekopp.de – zum Mittelpunkt meiner Aktivitäten im Social Web zu machen. Ich möchte dadurch all meinen Gedanken und Posts einen “Heimathafen” geben. Nichts desto trotz sind alle anderen Plattformen auf dieser Seite eingebunden. Egal obFacebookTwitter oder Google+.

In den letzten Tagen haben mich allerdings einige Artikel zum Thema Corporate Blogging zum nachdenken gebracht. Zum Beispiel der von Viktor Dite mit dem Titel Luxusgut Social Media und Corporate Blogging. Es zeigt einige der Wege auf, durch Corporate Blogging die Social Media Aktivitäten des Unternehmens mehr in den Mittelpunkt zu stellen. Blogs bieten hier eine gute, schnelle und nachhaltige Lösung.

Der Dialog – Back to the blogs

Ein Artikel hat mich aber am meisten zum Überlegen gebracht. Und zwar der von  mit dem schönen und treffenden Titel Kommt zurück in die Blogs! aus dem Tagesspiegel. Warum aber hat gerade dieser Artikel mich am meisten angesprochen? Weil er einen Aspekt anspricht, an den ich bis dato noch nicht gedacht habe und welcher an Bedeutung gewinnt, je länger ich drüber nachdenke.

Inhalte und Diskussionen verschwinden im Netz immer stärker hinter den Mauern sozialer Netzwerke. Die Folge: Das wirklich öffentliche Internet verarmt, und wir werden abhängig von Großunternehmen.

Und das ist in der Tat so. Welchen Zweck verfolge ich mit meiner Webseite? Baue ich eine Kommentarfunktion ein? Wenn ja, soll diese auch über die Plattformen hinweg erfolgen?Biete ich auf meiner Webseite/Blog auch all meine social Networks an?

In erster Linie sollte es um den offenen und transparenten Dialog gehen, zudem in jedem Fall auch die Möglichkeit gehört kommentieren zu können. Aber wo ist dieser Dialog langfristig richtig aufgehoben? Ist es der richtige Weg, die Diskussion in die sozialen Netzwerke zu verlagern?

Zwei Herzen schlagen in meiner Brust

Ein schwieriges Thema wir ich finde, aber ebenso eine durchaus berechtigte Frage. Und ich gebe zu, auch in diesem Fall schlagen zwei Herzen in meiner Brust. Ich bin auf der einen Seite ein Freund, Fan und Befürworter der sozialen Netzwerke. Auf der anderen Seite finde ich aber auch, dass die Diskussion zu einem Blogpost in erster Linie auf der Seite stattfinden sollte, wo sich der Artikel befindet. Warum schreibe ich denn einen solchen Post? Ich möchte anderen meine Meinung mitteilen und im Idealfall darüber mit anderen ins Gespräch kommen. Eine Diskussion führen. Das ist ehrlich gesagt nicht in allen Fällen machbar. Egal ob aus technischen Gründen oder aus unternehmerischen Gründen. Aber genau hier wäre der ideale Platz um eine Diskussion, im Kontext des Artikels, zu führen. Dieser Kontext geht heutzutage immer mehr verloren.

Auf der anderen Seite stellt man aber fest, dass der echte Dialog zum Artikel zum überwiegenden Teil in sozialen Netzwerken stattfindet. Wird ein Artikel bei Facebook oder Google+ gepostet, erfolgt die Diskussion ebenfalls auf diesen Plattformen. Was ja generell nicht schlecht oder falsch ist. Bitte nicht falsch verstehen. Aber damit werden Artikel und Dialog auseinander gerissen, was bei weitem nicht ideal ist. Zumal die entstehende Diskussion nicht mehr allen Nutzern zugänglich ist, sondern nur denjenigen die in den jeweiligen Netzen unterwegs sind. Im Artikel bringt dies der folgende Satz sehr schön zum Ausdruck.

Das Web sammelt Wissen und dokumentiert Menschheitskultur. Es ist für jeden zugänglich, der einen Internetanschluss hat. Wenn dieses Wissen und diese Dokumentation jedoch immer mehr hinter verschlossenen Türen stattfindet, in Räumen, die von wenigen kontrolliert werden, die nur diejenigen eintreten lassen, die zunächst ihre Daten hinterlassen und ihre Rechte abgeben, dann wird das Web verkümmern. Es wird zu einem obskuren Nerd-Spielplatz werden oder ganz sterben.

Wie seht ihr das Thema? Dialog lieber auf der eigenen Seite/Blog oder auch gerne auf den Social Networking Plattformen?

Und natürlich sind Kommentare auf allen Kanälen herzlich willkommen :-)

Beitrag aus:  Schulzekopp.de Enterprise 2.0 und Social Media

Über den Autor

Mein Name ist Andreas Schulze-Kopp und ich bin 40 Jahre jung. Aktuell bin Ich bei der intosite GmbH in Hamburg als Enterprise 2.0 Consultant tätig.

Zuvor war ich als Webmanager bei der IBM Deutschland für die Webseiten des Bereiches Mittelstand der IBM Deutschland verantwortlich. Außerdem war ich, sowohl intern als auch extern, als Subject Matter Expert im Bereich Social Media tätig. In Bezug auf SEO war ich technischer Focalpoint der Google Adwords Aktivitäten der IBM Deutschland.Meine persönliche Webseite, auf welcher Sie sich gerade befinden, betreibe ich u.a. aus folgenden Gründen:

  1. Ich möchte über Themen berichten welche mir am Herzen liegen. Gerne tausche ich mich auch mit Ihnen als Leser darüber aus.
  2. Außerdem möchte ich diesen Blog als festen Mittelpunkt meiner Social Media Aktivitäten etablieren.

Ich würde mich sehr freuen, Sie in einem meiner Netzwerke aufnehmen zu dürfen:

Weitere Netzwerke habe ich auf meiner about.me Profilseite für Sie zusammengestellt.

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