Archiv für den Monat März 2013

BRAIN POWER: From Neurons to Networks


„We’ve known for a long time that interactions during the first five years of life are critical to brain development, but a new machine at the University of Washington’s Institute for Learning and Brain Science (I-LABS), called MEG (a powerful brain imaging machine retrofitted specially for infants), now gives us the ability to see in real-time how connections are triggered and grow through every interaction a young child has. This new technology shows us so clearly how important a child’s environment and interactions are during these early years when the brain is most malleable.

The same can be said about the growth of the Internet. Compared with the human life cycle, the Internet is also in its metaphoric first five years when it is most malleable. Just like every interaction creates new connections in a child’s brain, every email, tweet, search or post is creating and strengthening connections in our global brain, literally changing the shape of the Internet that we, as billions of people all over the world, are developing together. And just as it’s key for all the different parts of a child’s brain to be connected to set the stage for the most insightful and creative thoughts, it’s key that all the different parts of the world are connected — to lay the foundation for worldwide empathy, innovation and human expression.

Every person you follow on Twitter or friend on Facebook influences your thoughts. Sometimes they even show up in your dreams (Quelle)

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Ich sag mal

Neue Ideen für die Netzpolitik gefragt

Wirtschaft und Politik sind in Deutschland seltsam lustlos auf dem Weg in eine vernetzte Ökonomie. Man suhlt sich in den Erfolgen als Exportnation aus den guten alten Tagen der industriellen Massenproduktion und spekuliert auf eine industrielle Renaissance. Auf Facebook oder Google marschiert man wegen des guten Tons, aber intern wird auf den Einsatz von Social Web-Werkzeugen wenig Wert gelegt. Es könnte ja die hierarchische Statik der eigenen Organisation ins Wanken geraten:

„Die meisten warten ab. Das hemmt das Neue beträchtlich und verzögert den Übergang so sehr, dass man in gewisser Weise annehmen kann, es werde gar keinen geben“, moniert der Publizist Professor Gunter Dueck.

Es dominiert die unverkennbare Unlust. Die Verlage haben keine Lust auf eBooks und kapitulieren in Schockstarre vor Amazon, das Fernsehen hat keine Lust, sich mit den nebenbei im Kleinen betriebenen Internetkanälen herumzuschlagen. Banken ergötzen sich an jeder Filiale, die noch offen ist. Die schrumpfenden Tageszeitungen wollen…

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Wir wollen mitmachen! Systemwandel können Sie nun auch trinken.


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Wo endet Dein eigenes Unternehmen und wo fängt ein anderes an? Mit dieser von Herrn Uwe Lübbermann in einem seiner Vorträge gestellten Frage zieht er das Unternehmertum zur Verantwortung und verweist das Erwirtschaften wieder zurück in seine wesentliche und vergessene Rolle, nämlich seine Aufgabe, den Menschen und der Gesellschaft zu dienen.

Eine ganzheitliche unternehmerische Verantwortung wird zunehmend zu einem der wichtigsten Unterscheidungsmerkmale im Markt. Heute spricht man nicht mehr über Consumers, sondern über Prosumers. Denn die Konsumenten suchen die Kooperation. Freiwillig. Einige Unternehmen dagegen zeigen noch große Skepsis und haben Schwierigkeiten, sich den neuen Herausforderungen anzupassen. Vielleicht sollten sie sich von Herrn Lübbermann beraten lassen.

premium_schalter_fry1Herr Lübbermann wollte unsere jetzige Wirtschaft hacken. Ganz im Sinne einer Konsensdemokratie und mit Nutzung eines Internetkollektivs bringt er Licht in unsere finstere Wirtschaftskultur. Aus seiner Unzufriedenheit über unsere Wirtschaftswelt entwickelte er das Premium Betriebssystem. Er sah, dass es wohl Alternativen geben muss und es in unseren Händen liegt, sie anzunehmen. Er bezeichnet sich selbst als “Premium Nichtbestimmer”. Genau dahinter steckt die Philosophie, Vision und Leidenschaft, die ihn vorangetrieben hat. Die Wachtumszahlen seines Unternehmens sprechen für sich.

„Die Wirtschaft oder ein Unternehmen hat nicht die Aufgabe, den eigenen Gewinn zu maximieren, sondern die, alle Stakeholder gut zu behandeln. Davon lebe ich“

Sein Erfolg zeigt all jenen Unternehmen, die sich noch stark von der Gesellschaft abgrenzen wollen und dem Irrglauben anhängen, dass sie die Kontrolle verlieren, wenn sie sich für ihre Konsumenten öffnen: Es gibt andere und bessere Wege. Hier einige Zitate von ihm aus einem Interview mit werteindex.de: Premium Cola: “ Ich bin der Premium-Nichtbestimmer”, in denen sich viele Unternehmen wiedererkennen dürften, die noch Probleme mit Social Media haben.

Wir wollten mitreden. Und es endete in einer Krise.

“… Es bringt nichts, mit Personal und Ablaufplänen auf Shitstorms vorbereitet zu sein. Das ist Kurieren am Symptom. Marken sind die Summe der Gespräche über sie. Also müssen sie gehärtet werden; im Sinne von ”mit vielen Gesprächen und Inhalten gefüttert werden”, damit sie stabil bleiben. „Öffnen für Opensource-Mitbestimmung” könnte man das nennen. Aber das ist zum Glück keine Einbahnstraße. Wer mitbestimmen darf, gibt gern Wissen und Support zurück. Davon leben Marken …”

Kollektive Entscheidungen, geht das?

… durch die Beiträge aller Beteiligten und deren Einbeziehung in die Entscheidungen. Das mag im ersten Moment paradox klingen, denn der Abstimmungsaufwand steigt mit der Zahl der Beteiligten. Im Ergebnis sind so aber viel klügere und viel breiter getragene Entscheidungen möglich – eben ganz im Sinne des Werts „Gemeinschaft…

8565091158_093c8c8b67Die Premium Cola schmeckt nach sinnvollen Alternativen, nach Gemeinschaft, nach kollektiven Entscheidungen, nach ganzheitlichem Bewusstsein, nach gelebter Demokratie, nach Nutzung der vorhandenen technologischen Möglichenkeiten, und nach vielem mehr, was uns etwas wert ist.

Für mich ist diese neue Herangehensweise vorbildlich für ein Unternehmen im Zuge unserer Zeit. Ich wünsche Herrn Lübberman viel Erfolg und verbleibe in der Hoffnung, dass solche Beispiele immer mehr Anhänger finden: “aus kollektiver Überzeugung und Leidenschaft”

Vernetzt Euch!

Weitere Link zum Thema:

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Social Banking 2.0 - Der Kunde übernimmt die Regie

Mit diesem einführenden Gastartikel starte ich eine vierteilige Serie zum Thema Social Media in der Finanzkommunikation am Beispiel der Banken. Die lesenswerten Gedanken stammen aus der Feder von Gustavo Reich, einem regelmäßigen Leser meines Blogs, der sich selbst mit „Im Zuge der Zeit“ in seinem eigenen Tagebuch immer wieder mit Zukunftsfragen unserer Gesellschaft auseinandersetzt.  Mehr über den Autor erfahren Sie ganz unten.

Gastbeitrag von Gustavo Reich*

Die Schere zwischen Reich und Arm geht kontinuierlich auseinander, Hungersnot durch Lebensmittelspekulation, Arbeitslosigkeit trotz Wachstum. Offensichtlich dient der Wohlstand unserer Finanzwelt nur wenigen. Das soll mittlerweile unumstritten sein. Aber ich möchte einen anderen Blinkwinkel beleuchten und fragen: Was macht eine Hauptrolle aus ohne die Nebenakteure?

Wir unterschätzen gewaltig unsere Macht als Konsument

Den Aspekt, den ich betrachten möchte, ist unser Verhalten als Konsument. Der Markt richtet sich an uns aus, und das wird sich nicht ändern. Ist ja auch gut so. Das Prinzip ist das nichts…

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